Radiogene Karotisstenose. Zum Problem der strahleninduzierten Arteriosklerose
B. Holdorff, M. Sinn, R. Häring, R.-S. Simon, G.-B. Bradac · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1976 · Heft 03 · S. 259-264
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ausgehend von der relativen Seltenheit radiogener Läsionen der Zerebralarterien unter den Strahlenspätschäden werden am Beispiel einer atheromatösen Karotisstenose bei einer 63jährigen Patientin, die im Alter von fünf Jahren eine hochdosierte Röntgenbestrahlung wegen einer Halslymphknotentuberkulose erhielt, die Zusammenhänge von Bestrahlung und Arteriosklerose erörtert. Aus tierexperimentellen Ergebnissen und einer wachsenden Zahl von Einzelbeobachtungen in der Humanpathologie ergibt sich die Bedeutung der Bestrahlung als ein prädisponierender und akzelerierender Lokalfaktor bei der Entstehung d…