Pharmakoangiographie mit Angiotensin
D. Novak, J. Weber · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1976 · Heft 04 · S. 301-309
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ergebnisse der Pharmakoangiographie mit Angiotensin bei 101 Patienten wurden mit den Befunden der selektiven Angiographie der Niere (n = 48), des Pankreas und der Leber (n = 46) und von peripheren Weichteilprozessen (n = 7) verglichen. Angiotensin in einer Dosierung von 0,5–1 μg (A. renalis), 1–5 μg (A. coeliaca) und 10–20 μg (periphere Gefäße) erwies sich als ein konstant wirkender und potenter Vasokonstriktor in 97% der Fälle. Die intraarterielle Injektion von Angiotensin führte zur Verbesserung der diagnostischen Wertigkeit der Angiographie in 18 von 27 Fällen (66%) mit endgültiger Diagnos…