Funktionsszintigraphie der Speicheldrüsen nach hochdosierter Radiojodtherapie*
H.-H. Albrecht, H. Creutzig · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1976 · Heft 12 · S. 546-551
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach hochdosierter Radiojodtherapie ist auch eine Strahlenschädigung der Kopfspeicheldrüsen zu erwarten, da Jodid auch in diesen Drüsen angereichert wird. Die starke individuelle Schwankung dieser Anreicherung macht eine Vorhersage des Ausmaßes der Schädigung nicht möglich. Im Kamerafunktions-szintigramm mit digitaler Auswertung wurden daher bei Patienten nach Radiojodtherapie (0,1—3,2 Ci) die Tmax sowie die maximale Exkretionskapazität nach Stimulation und der Exkretionsindex als indirektes Maß des Speichelflusses bestimmt. Nach einer Therapiedosis von bis 0,3 Ci findet sich in 30% eine Änderung…