Pharmakokinetik und Plasmaeiweißbindung von Iotroxinsäure
V. Taenzer, U. Speck, R. Wolf · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1977 · Heft 03 · S. 262-267
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es werden pharmakokinetische Daten nach Injektion des neuen Cholegraphicum Iotroxinsäure (Biliscopin®) beim Menschen mitgeteilt und mit den Ergebnissen nach Ioglycamat- und Iodoxamat-Injektion verglichen. Iotroxinsäure wird wenig schwächer an Plasmaproteine gebunden als Ioglycamat, deutlich höher als Iodoxamat. Die Plasmaproteinbindung ist abhängig von der Kontrastmittelkonzentration im Plasma, ebenso die Ausscheidung mit dem Harn. Biliäre Transportrate und maximale Jodkonzentration in der Fistelgalle sind im Vergleich mit Ioglycamat nach Iotroxinat- und Iodoxamat-Injektion höher.