Über die sogenannte ischämisch-ulzeröse Darminnenwandläsion proximal stenosierender Darmprozesse
K. Stellamor, M. Redtenbacher, D. Kosak, H. Karobath · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1977 · Heft 06 · S. 556-559
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die prästenotische ischämisch-ulzeröse bzw. ischämischnekrotische Darminnenwandschädigung stellt eine seltene Komplikation dar. Diese Diagnose wird derzeit allein vom Radiologen gestellt. Der Hinweis auf diese ätiologisch noch unbekannte Erkrankung ist für den Operateur von großer Bedeutung. Er muß trachten, mit der Stenose jenen prästenotischen Darmabschnitt mitzuresezieren, der von der ischämisch-ulzerösen Darmwandinnenschädigung betroffen ist, um postoperative Nahtdehiszenzen zu vermeiden. Die orale Grenze der Veränderung wird während der Operation durch Gefrierschnellschnitte gefunden werden…