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Ist die Totipotenz menschlicher Zellen ein geeignetes Kriterium für ihre Schutzwürdigkeit?Ein Plädoyer gegen den normativen Gebrauch eines entwicklungsbiologischen Begriffs

G. HUBER, C.; HUBER, J.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2008 · Heft 12 · S. 315 bis 332

Dokument
106435
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
G. HUBER, C.; HUBER, J.;
Ausgabe
Heft 12 / 2008
Jahrgang 54
Seiten
315 bis 332
Erschienen: 2008-12-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Das deutsche Embryonenschutzgesetz (1990) und noch umfassender das Stammzellengesetz (2002) erklären jede totipotente menschliche Zelle für schützenswert. Damit hat sich ein der klassischen Entwicklungsbiologie entstammender deskriptiver Terminus endgültig zu einem normativ gebrauchten Begriff gewandelt. Kann aber die Fähigkeit zur Bildung des adulten Organismusganzen wirklich ein geeignetes Kriterium für Schutzwürdigkeit sein, wenn damit auch Entitäten eingeschlossen sind, von denen man kaum wollen kann, dass sie sich zu erwachsenen Menschen entwickeln? Soll man durch soma-tischen Zellkerntransfer entstandene K…

Schlagworte

ENTWICKLUNGSSTADIUM EMBRYO ENTWICKLUNG GESETZGEBUNG BILDUNG RECHT THERAPIE ETHIK ZELLEN ENTWICKLUNGSBIOLOGIE MENSCHEN DEUTSCHLAND EIGNUNG KIND BLASTOZYSTE PROGNOSE