Smith-McCort-Syndrom
B. Koppers · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1979 · Heft 02 · S. 213-222
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Langjährige radiologische, klinische und histologische Verlaufsbeobachtung eines 13jährigen, normal intelligenten Knaben mit SMITH-MCCORT-Syndrom (SMC-Syndrom). Dieses Syndrom unterscheidet sich nach SPRANGER (23) vom DYGGVE-MELCHIOR-CLAUSEN-Syndrom (DMC-Syndrom) durch die fehlende Oligophrenie. Beide Syndrome zeigen neben einer charakteristisch ausgeprägten Platyspondylie als röntgendiagnostisches Leitsymptom eine spitzenartige Strukturierung der Darmbeinkämme (Crista-Zeichen). Beide Syndrome scheinen autosomal rezessiv vererbt zu werden.