Intrakranielle Verkalkungen als Spätfolge der Meningitis tuberculosa nach Streptomycinbehandlung
R. Garsche · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1953 · Heft 04 · S. 391-396
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Kindern können nach Meningitis tuberculosa in der Gegend des Sellaeingangs und in den benachbarten Regionen Verkalkungen in verschiedener Form und Anordnung auftreten. Es handelt sich dabei um Kalkablagerungen in den sklerosierten Leptomeningen, die besonders in der Gegend der Basiszisternen dicht gelagert erscheinen. Das Intervall vom Beginn der Krankheit bis zur röntgenologischen Sichtbarkeit der Kalkschatten beträgt im Durchschnitt 2 bis 3 Jahre. Die Bedeutung dieser Spätfolgen der Meningitis tuberculosa für die röntgenologische Differentialdiagnostik wird erörtert.