Röntgenologischer Beitrag zur Diagnose der Leberzirrhose
G. Dornuf · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1952 · Heft 04 · S. 402-403
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es handelt sich bei diesem Befund um den seltenen Fall einer verkalkten Milzvenenthrombose mit verkalktem Milzinfarkt bei hypertrophischer Leberzirrhose. Die Leberzirrhose wird durch die Anamnese, das Caput medusae sowie die angedeuteten Oesophagusvarizen im unteren präkardialen Bereich bestätigt. Pankreassteine kann man bei diesem Befund ausschließen. Da die Milzvenenthrombose in den meisten Fällen letal verläuft, ist der Röntgenbefund bemerkenswert. Es ist demnach im Anschluß an die Lebererkrankung vor 38 Jahren zu einer Stauung im Pfortadergebiet und zu Verkalkungen in den gestauten Venen geko…