Helleborus niger
Erich Unseld · Allgemeine Homöopathische Zeitung · 1969 · Heft 02 · S. 49-57
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Helleborus niger, eine der meistgebrauchten Arzneipflanzen des Altertums, besonders der hippokratischen Zeit, spielt in der heutigen Pharmakologie nur eine sehr untergeordnete Rolle, die ihm auf Grund des Vorhandenseins herzwirksamer Glykoside zuerkannt wird. In der Homöopathie werden besonders die Beziehungen des Mittels zum Zentralnervensystem im Sinne hydrozephaloider Hirnreizzustände therapeutisch genutzt. Es werden 3 einschlägige Beobachtungen mit langer Nachbeobachtungszeit mitgeteilt, in denen der günstige Verlauf durch Helleborus bedingt gewesen zu sein scheint.