Das lliosacralgelenk (ISG)Biomechanik und Bewegungsphysiologie -Teil 2
Otte, C.; · pt-Zeitschrift für Physiotherapeuten · 2008 · Heft 11 · S. 1223 bis 1230
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Phylogenetisch hat sich das ISG aus dem iliacalen Fortsatz des primitiven Beckengürtels und dem costalen Fortsatz des primitiven Os sacrum gebildet, worauf ich im Teil 1 in pt 10_2008 detailliert eingegangen bin. Ontoge-netisch beginnt die Entwicklung des ISG in der achten intrauterinen Woche und zeigt lebenslange Strukturveränderungen. Das ISG ist eine Amphiarthrose, teilweise synovial und teilweise fibrös. Die Gelenkflächen haben die Gestalt einer Ohrmuschel (Auricula). Die Stabilität im ISG wird durch den Selbstschlussmechanismus und die kybernetische Steuerung gewährleistet. Funktioneil können die Bewegungsq…