Aufklärung über erhebliche Schmerzen bei diagnostischen Eingriffen
Matthias Teichner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1985 · Heft 03 · S. 112-114
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer Entscheidung vom 7. 2. 1984 nahm der Bundesgerichtshof (BGH) zu der Frage Stellung, inwieweit der Arzt bei einem geplanten diagnostischen Eingriff (hier: Rektoskopie) den Patienten auf unter Umständen zu erduldende erhebliche Schmerzen hinweisen muß, um seiner Aufklärungspflicht Genüge zu leisten (1). Bei dieser Gelegenheit stellte der VI. Zivilsenat des BGH Überlegungen dahingehend an, ob die grundsätzliche Aufklärungsbedürftigkeit eines mit einem Eingriff verbundenen «;typischen»; Risikos (Hier: Sigmaperforation) im Einzelfall deshalb entfallen kann, weil der betreffende Arzt bereits e…