Hörstörungen nach Meningitis purulenta
H. Overkamp, M. Berg, P. Bumm, D. Harms · Klinische Pädiatrie · 1982 · Heft 01 · S. 31-34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 80 Kinder im Alter von 4-20 Jahren, die im Neugeborenenbis Schulkindalter eine eitrige Meningitis durchgemacht hatten, wurden audiologisch nachuntersucht. Die Hörtests ergaben bei 2,5% eine Taubheit, bei 5% eine einseitige Taubheit, bei 5% Hirnnervenschädigungen und bei weiteren 5% mittel- und hochgradige Hörstörungen, ein- und doppelseitig. Es ergab sich keine Korrelation von Häufigkeit und Schwere der Hörschädigung zur Höhe der Gesamtdosis der eingesetzten Antibiotika. Aufgrund der Befunde wird vermutet, daß Hördefekte eher eine Entzündungsfolge als eine toxische Nebenwirkung der Antibiotika da…