Bedeutung der medikamentösen Therapie des „syndrome de l'ovaire restant“
G. A. Hauser · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1980 · Heft 01 · S. 17-24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Hysterektomie ist international heute fast so häufig wie die Appendektomie. In zirka 1% der Fälle mit Hysterektomie (vaginal und abdominal) bei belassenen Ovarien einer- oder beiderseits kommt es durchschnittlich nach gut 5 Jahren zum Syndrom des übrig gebliebenen Ovars (französisch: „syndrome de l'ovaire restant“, englisch: „residual ovary syndrome“. Im Vordergrund stehen Symptome wie diffuse Bauchschmerzen und palpabler Adnextumor, seltener das eine oder andere allein. Bisher bestand die Therapie der Wahl in einer Operation, die wegen der vorhandenen Verwachsungen immer einen schweren Eingr…