Binokulare sensorische Defekte beim Strabismus divergens intermittens
W. Haase, W. de Decker · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1981 · Heft 08 · S. 81-84
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Krankheitsbild des Strabismus divergens intermittens bildet allenfalls motorisch, keineswegs aber sensorisch eine Einheit. Bei getrennter Erhebung und gemeinsamer Auswertung des Krankenguts zweier Kliniken (156 Patienten) fanden die Autoren Heilung bei 27 (17,3%). Subnormales Binokularsehen bildete mit 78 (50%) von Patienten mit fakultativer Mikroexotropie und instabil-normaler Korrespondenz die größte Gruppe. Basis-Mikroexotropie mit ARC kam 51mal vor (32,7%), häufiger als erwartet. Die Prüfung der Stereoschwelle erwies sich nicht als geeignetes Heilungskriterium.