Medikamentendosierung in der Pädiatrie - Dosierlöffel sind genauer als Tropfpipetten
Panknin, H.-T.; · Kinderkrankenschwester, Lübeck · 2008 · Heft 11 · S. 469 bis 470
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei Kleinkindern und Kindern bis zu zehn Jahren werden Medikamente meist in Form von Säften oder Tropfen verordnet. Die flüssige Applikationsform hat zwei Vorteile: Zum einen wird vermieden, dass sich kleine Kinder an den für sie ungewohnten Tabletten oder Kapseln verschlucken und dadurch möglicherweise sogar ein Notfall eintritt. Zum anderen müssen die Medikamente meist in einer verringerten, an das Körpergewicht oder die Körperoberfläche angepassten Dosierung verabreicht werden. Da viele Pharmaka in der Tablettenbzw. Hartkapselform nur für Erwachsene konfektioniert sind, lassen sich Dosisanpassungen besonders…