Chemotherapie der Listeriose: In-vitro-Studie unter Berücksichtigung neuerer Penicilline und Cephalosporine
G. Marklein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1982 · Heft 11 · S. 415-418
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für die antibakterielle Chemotherapie der Listeriose gilt Ampicillin trotz gelegentlichen Fehlens bakterizider Aktivität als Mittel der Wahl. Im In-vitro-Vergleich mit neueren Penicillinen (Mezlocillin, Piperacillin) und Cephalosporinen (Cefamandol, Cefoxitin, Cefuroxim, Cefotaxim) wies Ampicillin die stärkste Aktivität gegenüber Listeria monocytogenes auf mit minimalen Hemmkonzentrationen (MHK) zwischen 0,06 und 1 µg/ml und minimalen bakteriziden Konzentrationen (MBK) von 0,25 bis 32 µg/ml. Die MHK90 (minimale Konzentration, die das Wachstum von 90 % der geprüften Stämme hemmt) betrug für Ampici…