Kreislaufwirkung von Metoprolol bei Schädel-Hirn-Verletzten: Untersuchungen während kontinuierlicher intravenöser Applikation
H.-J. Fuchs, H.-N. Herden, J. Welter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1980 · Heft 44 · S. 1531-1536
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zehn bewußtlosen Intensivpatienten, bei denen sich nach einem Schädel-Hirn-Trauma eine durch gesteigerten Sympathikotonus bedingte Sinustachykardie entwickelt hatte, wurde der Einfluß einer kontinuierlichen intravenösen Zufuhr von Metoprolol auf Frequenzreduktion und Hämodynamik geprüft. In einem Vorversuch an drei Patienten wurde zunächst die für eine wirksame Frequenzreduktion notwendige Dosierung ermittelt. In der darauffolgenden Untersuchungsreihe wurde sieben Patienten Metoprolol in einer Dosierung von 0,15 mg/kg · h über 36 Stunden kontinuierlich zugeführt. Damit gelang es, die Herzfreq…