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Die fetale Exenzephalie - Vorstadium der Anenzephalie? Ein kasuistischer Beitrag

W. Hardt, M. Entezami, M. Vogel, R. Becker · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1999 · Heft 03 · S. 135-138

Dokument
1065605
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
W. Hardt, M. Entezami, M. Vogel, R. Becker
Ausgabe
Heft 03 / 1999
Jahrgang 59
Seiten
135-138
Erschienen: 1999-01-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Zusammenfassung Wir beschreiben die Beobachtung eines Feten mit einer vollständigen Aplasie der Schädelkalotte mit Herniation von mit Leptomeninx bedecktem Hirngewebe in die Fruchthöhle, bei der es bis zur 20. SSW nicht zu einer Degeneration von Hirnsubstanz gekommen war. Unser Fall zeigt, daß die Aplasie der Schädelkalotte eine zwar notwendige, nicht aber hinreichende Voraussetzung für die Entstehung eines Anenzephalus ist: in einzelnen Fällen kann auch im mittleren Trimenon eine Degeneration des Hirnes, eventuell aufgrund der protektiven Wirkung der Hirnhäute, ausbleiben.

Schlagworte

Geburtshilfe und Frauenheilkunde