Isolierter Vitamin-E-Mangel
W. Trabert, T. Stober, U. Mielke, F. Siu Heck, K. Schimrigk · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1989 · Heft 11 · S. 495-501
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit der Entdeckung des Vitamin E 1922 vergingen gut 50 Jahre, bis man erkannte, daß es auch einen pathogenen Vitamin-E-Mangel beim Menschen gibt. Am häufigsten tritt ein solcher Mangel bei gewissen Resorptions- oder Transportstörungen auf (Mukoviszidose, chronischer Gallenwegsverschluß, Abetalipoproteinämie) und führt charakteristischerweise zu einer spinozerebellären Ataxie (Hinterstrangdegeneration) in Kombination mit einer Polyneuropathie. Unter einer Substitutionsbehandlung können sich die klinischen Symptome teilweise zurückbilden bzw. treten bei präventiver Behandlung nicht auf. Ein isolie…