Labordiagnostische Möglichkeiten bei Sproßpilzinfektionen des Intensivpatienten
G. Marklein, H.-P. Weil, K. Rommelsheim · AINS · 1989 · Heft 03 · S. 172-176
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Zustandekommen von Sproßpilzinfektionen beim Intensivpatienten wird durch eine Reihe prädiponierender Faktoren begünstigt, unter denen die breit wirksame antibakterielle Chemotherapie eine wichtige Rolle spielt. Da Hefemykosen kein typisches klinisches Bild zeigen, ist die Basis der Diagnostik die mykologische Kultur sowie der Nachweis immunologischer Reaktionen gegen Sproßpilzantigene. Unter 200 Intensivpatienten mit Mykoseverdacht dominierte Candida albicans, gefolgt von Torulopsis glabrata und Candida krusei. Zur Verlaufskontrolle sind bei immunkompetenten Patienten serologische Verfahren…