Zur Bedeutung sensibel evozierter Potentiale (SEP) in der Polyneuropathie Diagnostik
P. Vogel · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1986 · Heft 10 · S. 305-317
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 172 Patienten mit Polyneuropathien verschiedener Ätiologie (diabetisch, urämisch, entzündlich, hereditär, alkoholisch, kryptogen) wurden SEP-Befunde (kortikales Medianusund Suralis-SEP, zervikales Medianus-SEP mit Plexus-brachialis- Potential) den Ergebnissen der konventionellen sensiblen und motorischen Elektroneurographie sowie dem klinischneurologischen Status gegenübergestellt. Die SEP fielen in einem hohen Prozentsatz pathologisch aus. So zeigte das Suralis-SEP in 5 der 6 Gruppen bei 55 bis 75 % der Patienten zweifelsfreie Latenzveränderungen, bei der hypertrophischen Form der neuralen M…