Pharmakologisch verursachte Augenbewegungsstörungen - Differentialdiagnose und Wirkungsmechanismen*
J. Esser, Th. Brandt · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1983 · Heft 02 · S. 41-56
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Literaturübersicht typischer Augenbewegungsstörungen als pharmakologische Nebenwirkung oder Intoxikationszeichen, vor allem bei Hydantoinen, Barbituraten, Carbamazepin, Benzodiazepinen, Amitriptylin und Alkohol, die zum Teil gleichartig, zum Teil unterschiedlich am peripheren Labyrinth, am Hirnstamm und/oder am Kleinhirn angreifen. Oszillierende Augenbewegungen wie Lage-, Blickrichtungs-, downbeat-, periodisch alternierender Nystagmus sowie sakkadierte Blickfolge, Sakkadenverlangsamung, Störung des vestibulo-okulären Reflexes oder seiner Fixationssuppression und schließlich internukleäre oder kom…