Der extraventrikuläre obstruktive Hydrozephalus
S. Biedert, H. Wolfshörndl · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1994 · Heft 11 · S. 405-408
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der akut im Gefolge einer Subarachnoidalblutung, einer Contusio cerebri oder einer eitrigen Meningitis entstehende extraventrikuläre obstruktive Hydrozephalus (EVOH) wird gewöhnlich mittels Shunt-Anlage operativ entlastet. Der idiopathische EVOH mit langer Krankheitsdauer wird jedoch häufig trotz klinischer Progredienz nicht in gleicher Weise behandelt, wahrscheinlich aufgrund der üblicherweise verwandten klinischen Prädiktoren für eine Shunt-Effizienz, u. a. in Form einer nur kurzen Krankheitsdauer. Die aktuelle Kasuistik widerspricht jedoch sowohl diesem klinischen Prädiktor der wahrscheinliche…