Echographische Diagnostik bei Nasennebenhöhlenverletzungen
R. Bleier, R. Rochels · Pädiatrische Praxis · 1986 · Heft 08 · S. 423-426
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 86 Patienten mit Verletzungen der Nasennebenhöhlen (73mal Orbitaboden-, 8mal Ethmoidal-, 5mal Stirnhöhlenfraktur) wurden echographische Untersuchungen im A- und B-Bild-Verfahren durchgeführt. Bei allen Patienten konnte die Fraktur durch den Nachweis von Knochendehiszenz und Fragmentdislokation erkannt werden. 17 mal wurde zusätzlich ein Hämatosinus und 6 mal ein subperiostales Hämatom aufgedeckt. Die Echographie kann zwar die radiologische Diagnostik keinesfalls ersetzen, sollte aber aufgrund der hohen Treffsicherheit in der Primärdiagnostik und postoperativen Verlaufskontrolle routinemäßig e…