Kaposi-Sarkom bei erworbenem Immundefekt-Syndrom (AIDS) Teil II: Licht-, elektronenmikroskopische und immunhistochemische Besonderheiten einschließlich Cytoskelett
H. F. Otto, H. Weidauer, P. Möller, H. Nemetschek-Gansler, W. W. Franke, E.-M. De Villiers, R. W. Braun · Pädiatrische Praxis · 1985 · Heft 09 · S. 481-488
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die AIDS-assoziierte Lymphadenopathie ist gekennzeichnet durch eine follikuläre Hyperplasie mit Auflösung des Netzwerkes dendritischer Retikulumzellen, Verlust der lymphozytären Mantelzone und einem vermehrten Einstrom von T-Suppressorzellen in das Keimzentrum. Das AIDS-assoziierte Kaposi-Sarkom weist histologisch neben überwiegend spindelförmigen Tumorzellen, für die Probeexcision bedeutsam, eine nicht übermäßige Blutgefäßversorgung auf. Der Reichtum an Lymphgefäßen und die immunologisch negative Reaktion des Tumorgewebes auf Blutgefäßendothelien schließt eine blutgefäßendotheliale Abkunft des A…