Gefäßschäden bei Intraarterieller Methotrexatapplikation?
H. W. Pau, H.-J. Straehler-Pohl, R. Stiens · Pädiatrische Praxis · 1983 · Heft 09 · S. 427-430
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Fluoreszenzangiographische Serienaufnahmen des Trommelfells bei Patienten unter 7tägiger intraarterieller Zytostase mit Methotrexat ergaben Hinweise für Gefäßschädigungen während des Behandlungszyklus. Analoge Befunde ließen sich an den Gefäßen im Tumorbereich nachweisen. Hier konnten am später gewonnenen Operationspräparat die Gefäßalterationen histologisch objektiviert werden: im ehemals mit Methotrexat durchströmten Bereich fanden sich Intimaveränderungen bis hin zur völligen Gefäßokklusion. Da bei der damals gewählten Applikationsform über einen retrograd in die A. carotis externa vorgeschobe…