Interferontherapie bei multipler Sklerose - erhöhtes Risiko für das Auftreten von Autoimmunerkrankungen?
M. Mäurer, K. V. Toyka, P. Rieckmann · Aktuelle Neurologie · 1999 · Heft 04 · S. 165-170
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die multiple Sklerose (MS) ist eine immunologisch vermittelte Erkrankung, bei der es Hinweise gibt, dass häufiger mit dem Auftreten von Autoantikörpern oder weiteren Autoimmunerkrankungen als in der Normalbevölkerung zu rechnen ist. Die Therapie der MS mit Interferon-beta kann aufgrund der mehrfach in prospektiven klinischen Studien gleichsinning nachgewiesenen Wirkung als Basistherapie angesehen werden. Neben seiner positiven Wirkung auf die Krankheitsaktivität der MS finden sich bei lnterferon-ß (INFß) zahlreiche, zum Teil immunologisch bedingte Nebenwirkungen. Mit zunehmendem therapeutischen E…