Das maligne neuroleptische Syndrom
J. Kornhuber, M. Weiler · Aktuelle Neurologie · 1997 · Heft 03 · S. 129-133
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das maligne neuroleptische Syndrom (MNS) wurde zuerst als eine lebensbedrohliche Komplikation der Behandlung mit Dopaminrezeptorantagonisten beschrieben und ist durch extrapyramidal-motorische Störungen, Hyperthermie und erhöhte Werte der Serumkreatinkinase charakterisiert. Inzwischen ist bekannt, dass neben klassischen Neuroleptika auch andere Medikamente das MNS auslösen können. Es zeigte sich auch, dass identische oder zumindest sehr ähnliche Krankheitsbilder bei Parkinsonpatienten auftreten können, entweder als akinetische hypertherme Parkinsonkrise oder nach Entzug der Parkinsonmedikation. D…