Diagnostisches Vorgehen bei Verdacht auf Hirnmetastasen bei unbekanntem Primärtumor
B. Wörmann · Aktuelle Neurologie · 1997 · Heft 06 · S. 242-247
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit Hirnmetastasen haben in der Regel eine ungünstige Prognose. Die mittlere Überlebenszeit wird bestimmt von der Aggressivität des Primärtumors, der Anzahl zerebraler Metastasen, weiteren Tumormanifestationen, der Sensibilität gegenüber systemischer Therapie und dem Allgemeinzustand des Patienten. Eine kurative Möglichkeit gibt es nur bei einer kleinen Gruppe von Patienten, z. B. mit Keimzelltumor oder Non-Hodgkin-Lymphomen. Das diagnostische Vorgehen wird bestimmt von der relativen Häufigkeit der Primärtumoren, der Aussagefähigkeit und der Invasivität diagnostischer Maßnahmen, und den…