Therapieassoziierte Fluktuationen beim Guillain-Barré-Syndrom und die Frage multipler Behandlungszyklen
W. F. Haupt, F. Rosenow, C. van der Ven, H. Borberg · Aktuelle Neurologie · 1996 · Heft 02 · S. 75-77
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der immunmodulatorischen Therapie des Guillain-Barré-Syndroms (CBS) mit Hämapherese-Methoden (Plasmaaustausch und selektive Absorption) sowie mit Immunglobulinen werden bei etwa 10% der Kranken klinische Verschlechterungen während und nach der Therapie beobachtet Dabei ist nicht sicher zu entscheiden, ob es sich um therapieinduzierte Fluktuationen oder den natürlichen Verlauf der Erkrankung handelt. Es stellt sich die Frage, ob nach derartigen Fluktuationen weitere Therapiezyklen erforderlich sind. In einem Kollektiv von 44 Patienten mit GBS beobachteten wir 12 Patienten mit Verschlechterunge…