Beitrag der neuronspezifischen Enolase (NSE) zur Früherfassung bleibender neurologischer Defizite bei zerebrovaskulären Erkrankungen
B. Iglseder, E. Trinka, W. Staffen, G. Ladurner · Aktuelle Neurologie · 1995 · Heft 03 · S. 93-96
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 55 Patienten (32-90 Jahre, 30 Frauen) mit der klinischen Diagnose zerebraler Insult wurde innerhalb der ersten sechs Stunden nach Auftreten der fokalen neurologischen Symptomatik eine Blutabnahme zur Bestimmung des NSE-Wertes aus dem Serum durchgeführt. Bei 24 dieser Patienten erfolgten zusätzlich serielle Verlaufskontrollen der NSE-Werte bis zum 10. Tag. Nach dem klinischen Verlauf wurde eine Unterteilung in TIAs bzw. definitive ischämische Infarkte getroffen. Die NSE-Werte wurden miteinander und mit einer Kontrollgruppe von 14 gesunden Probanden verglichen. Ein signifikanter Unterschied (p…