Objektivierbare Befunde zur retrospektiven Anfallsdiagnostik
J. Bauer, Chr. E. Elger · Aktuelle Neurologie · 1994 · Heft 06 · S. 220-223
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Nachweis objektivierbarer postiktualer Befunde gilt dem Bemühen um eine exakte diagnostische Zuordnung eines Anfallsereignisses. Insbesondere wenn keine ausreichende Eigen- oder Fremdanamnese vorliegt, ist man auf solche diagnostischen Verfahren angewiesen. Bewährt haben sich körperliche Untersuchungsbefunde (Zungenbiß; Forellenphänomen; Toddsche Parese; Enuresis, Enkopresis), laborchemische Untersuchungen (Prolaktin; CK) und apparative Verfahren (EEG; SPECT). In Abhängigkeit vom Zeitpunkt der postiktualen Untersuchung gewinnen sie eine unterschiedliche diagnostische Bedeutung.