Borrelien-Meningopolyneuritis
H.-J. Müller, E. Volles · Aktuelle Neurologie · 1992 · Heft 05 · S. 132-136
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die klinische Symptomatik einer Borrelien-Meningopolyneuritis, illustriert an einigen Fallbeispielen, ist durch eine relativ konstante zeitliche Aufeinanderfolge der Symptome mit Schmerzen, polytopen peripheren Paresen und einem akut entzündlichen Liquorsyndrom charakterisiert. Das Muster der pathologischen Liquorparameter mit lymphozytärer Pleozytose, deutlicher Schrankenstörung, autochthoner IgM- und IgG-Produktion sowie positiven oligoklonalen Banden erscheint so konstant, dass die Vermutungsdiagnose früh anhand dieser Liquorbefunde bestätigt und entsprechend antibiotisch behandelt werden kann…