Argumente für einen restriktiven Einsatz der Magnetresonanztomographie bei der multiplen Sklerose
H. C. Hopf, R. Röder, H. Dieringer · Aktuelle Neurologie · 1991 · Heft 03 · S. 109-111
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Kernspintomographie (MRT) kommt im Rahmen der MS-Diagnostik in erster Linie der Stellenwert zu, die Polytopie des Krankheitsprozesses zu belegen. Insoweit steht ihre Bedeutung neben der der elektrophysiologischen Untersuchungstechniken. Der kombinierte Einsatz letzterer Verfahren deckt eine Polytopie mit etwas geringerer Verläßlichkeit auf, ist aber kostengünstiger. Der Einsatz der MRT bei klinisch sicherer MS-Diagnose ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt, insbesondere zur Abgrenzung von Zweitkrankheiten. Verläßliche Korrelationen zu klinischen Befunden sind bislang nur in Einzelfällen au…