Die Bedeutung der Rheologie für zerebrale Durchblutungsstörungen
A. Hartmann · Aktuelle Neurologie · 1987 · Heft 02 · S. 35-41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Stadium der ischämisch bedingten Vasoparalyse gewinnen die rheologischen Eigenschaften des Blutes nach Entkoppelung von Stoffwechsel und Durchblutungsregulation eine erhebliche Bedeutung für die Fließfähigkeit und entscheiden somit über die absolute Durchblutungsgröße. Um den ischämischen Kern herum existiert ein Gewebebereich, in dem der Strukturstoffwechsel bei niederliegendem Funktionsstoffwechsel nicht geschädigt ist. Über eine Perfusionsverbesserung läßt sich der Stoffwechsel soweit anheben, dass zumindestens eine Ausbreitung der Mangeldurchblutung partiell verhindert werden kann. Von den…