Müllersches Adenosarkom des Uterus
Sibylle Irmscher, Gabriela Krüger, Ingrid Köppe · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1995 · Heft 02 · S. 115-117
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vorgestellt wird der Fall einer 81jährigen Patientin, die sich 1993 wegen Vaginalblutungen bei nachgewiesenem Uterustumor in stationärer Behandlung befand. Es wurde die abdominale Hysterektomie mit beidseitiger Adnexexstirpation durchgeführt. Im Uterus fand sich ein polypöser Tumor, der zur Auftreibung des Cavums und des Zervixkanals geführt hatte. Histologisch wurde ein Müllersches Adenosarkom diagnostiziert, das eine epitheliale Komponente mit unauffälligen Drüsen und eine mesenchymale Komponente in Form eines gering differenzierten Rhabdomyosarkoms aufwies.