Zur Frage der sexuellen Funktion und sexueller Störungen nach Hysterektomie
W. Eicher · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1993 · Heft 08 · S. 519-524
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Hysterektomie führt zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung des Sexualverhaltens. Durch Gespräche bei der präoperativen Aufklärung, der Entlassung und den Nachuntersuchungen, die auch auf die sexuelle Funktion eingehen, lassen sich nachhaltige und chronifizierende sexuelle Störungen weitgehend vermeiden. Psychosomatische Störungen, die auch das Sexualverhalten beeinflussen, liegen dann unter 10%, sind auf den Eingriff projiziert und haben von dem Eingriff unabhängige intrapsychische oder psychosoziale Wurzeln. Die Orgasmusfähigkeit bleibt in der Regel erhalten und wird in vielen Fällen verb…