Ist die Spermakryokonservation bei jungen Tumorpatienten sinnvoll?
W. Hänggi, M. Ammann, J. Gossweiler, M. H. Birkhäuser · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 01 · S. 32-34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Operation, retroperitoneale Lymphadenektomio, Strahlen- und Chemotherapie junger Tumorpatienten beeinträchtigen die Fertilität unter Umständen irreversibel. Die Spermakryokonservation bietet die Möglichkeit, das Fortpflanzungspotential solcher Patienten sicherzustellen. Leider ist aber die Spermaqualität häufig schon vor dem Einfrieren beeinträchtigt und vor allem die Spermienmotilität nimmt durch den Gefrierprozeß nochmals deutlich ab. Obwohl die Verwendung des Spermakryo-Depots vom Patienten nur selten verlangt wird und die Anzahl der bisher gezeugten Schwangerschaften gering ist, ist die einfa…