Das Oberflächen-EMG der Beckenbodenmuskulatur (Introitus-EMG) bei kontinenten und inkontinenten Frauen
R. Lange, D. Reiser, F. Casper, A. Schönfeld · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1998 · Heft 11 · S. 581-587
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Elektromyogramm (EMG) wurde in der Urodynamik bisher vorwiegend zur Abklärung einer urethrovesikalen Dyssynergie eingesetzt. Bei der Streßinkontinenz hatte es bisher keine Bedeutung, obwohl bekannt ist, daß streßinkontinente Frauen oft nicht in der Lage sind, auf Anforderung den Beckenboden anzuspannen, neuromotorische Schäden sub partu als Ursache der Inkontinenz nachgewiesen sind, und EMG-gestützte Biofeedback-Geräte mit Erfolg in der Therapie der Streßharn- und Stuhlinkontinenz eingesetzt werden. FRAGESTELLUNG: Läßt sich diese Störung der Beckenbodenfunktion im EMG verifizieren? METHODE: A…