Subpartale Diagnose von Nabelschnurumschlingungen mittels farbcodierter Dopplersonographie und Korrelation zu kardiotokographischen Veränderungen während des Geburtsverlaufes
A. Funk, W. Heyl, R. Rother, M. Winkler, W. Rath · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1995 · Heft 11 · S. 623-627
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nabelschnurkomplikationen zählen zu den häufigsten Ursachen pathologischer CTG-Veränderungen unter der Geburt. Die Einführung der farbcodierten Dopplersonographie in die geburtshilfliche Diagnostik erlaubt die Diagnose „Nabelschnurumschlingung“ bereits sub partu mit großer Sicherheit zu stellen. Im Rahmen einer prospektiven Studie wurden insgesamt 107 Patientinnen mit regelmäßiger Wehentätigkeit in der Eröffnungsperiode farbdopplersonographisch auf das Vorliegen einer Nabelschnurumschlingung hin untersucht. Hierbei fanden sich 50 Patientinnen mit einer NSU, von denen sich 48 postpartal bestätigte…