Diaplazentare Übertragung von Varizella-Zoster Virus-Antikörpern nach Windpocken am Geburtstermin
A. M. Eis-Hübinger, A. Quade, G. Lutzke, K. E. Schneweis, M. Niesen, K. Diedrich · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1993 · Heft 02 · S. 105-107
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine schwangere Patientin mit bereits überschrittenem Geburtstermin erkrankte an Varizellen. Die beabsichtigte Geburt wurde daraufhin bis zum Auftreten von mütterlichen Varizella-Zoster Virus (VZV)- IgG-Antikörpern auf den 7. Krankheitstag verschoben in der Absicht, eine diaplazentare passive Immunisierung des Kindes zu erreichen. Die vergleichende Titration von VZV-lgG-Antikörpern in mütterlichem Blut und kindlichem Nabelschnurblut zeigte jedoch, daß beim Kind zu diesem Zeitpunkt nur eine ca. 10fach geringere Antikörpermenge vorhanden war. Vor Ausbruch der Windpokken bereits vorhandene Herpes si…