Spontankonzeption nach laparoskopischer Koagulation der Ovaroberflächen bei Patientin mit primärer normogonadotroper hyperandrogenämischer Amenorrhö
O. Naether · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 08 · S. 494-495
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine primär amenorrhoische Patientin nahm seit dem 16. Lebensjahr regelmäßig Hormone zur Blutungsauslösung bzw. „Kontrazeption“ ein. Bei Erstvorstellung zur Sterilitätsbehandlung nach einjähriger „Post Pill Amenorrhoe“ im Alter von 30 Jahren wurden erstmals die erhöhten Androgene diagnostiziert (Testosteron (Testo)l,3 ng/ml). Nach vier Gonadotropinstimulationen mit Neigung zu kleinpolyfollikulärer Reaktion und Überstimulation II.° wurde anläßlich Hystero- und Laparoskopie eine Oberflächenkoagulation beider Ovarien mit monopolarem Strom vorgenommen. Anschließend ovulierte und konzipierte die Patie…