Schwangerschaften nach direktem Oozyten-Spermien-Transfer (DOST) - Eine einfache Alternative zur In-vitro-Fertilisation (IVF)
K. Sterzik, B. Rosenbusch, D. Grab, C. Lauritzen · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1991 · Heft 09 · S. 685-687
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über die ersten Schwangerschaften, die nach direktem Oozyten-Spermien-Transfer (DOST) an der UFK Ulm erzielt wurden. Das Prinzip dieser Methode besteht darin, daß die Eizellen sofort nach der Follikelpunktion mit vorinkubierten, im Swimup-Verfahren gewonnenen Spermien in das Cavum uteri transferiert werden. Unser Kollektiv setzt sich aus 9 Patientinnen mit beidseitigem Tubenverschluß zusammen, wobei in drei Fällen ein zusätzlicher männlicher Faktor auftrat. Bislang resultierten vier Schwangerschaften, darunter einmal Gemini, welche ausschließlich in der Gruppe ohne begleitenden männ…