Fatal verlaufene Maserninfektion bei niedrig-malignem Non-Hodgkin-Lymphom
A. Klimkiewicz, M. Müller-Schulz, C. Gerigk, U. Neumann, P. Ostendorf · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1998 · Heft 30 · S. 901-904
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Ein 35jähriger Mann wurde wegen Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Schläfrigkeit und seit 11 Tagen bestehenden grippeähnlichen Symptomen stationär aufgenommen. 5 Tage nach Krankheitsbeginn bildete sich ein generalisiertes Exanthem aus. Der zweijährige Sohn des Patienten war wenige Tage zuvor an Masern erkrankt. Seit 6 Jahren war bei dem Patienten ein niedrig-malignes Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) bekannt. Eine Maserninfektion hatte der Patient in der Kindheit durchgemacht. Pathologische klinische Befunde waren ein generalisiertes Exanthem, Somnolenz, 40,5°C Fiebe…