Toxic-Schock-Syndrom (TSS) infolge Osteomyelitis
M. Rey, D. Wölfel, J. Scharf, G. Zeilinger, J. Plettl-Maar · Klinische Pädiatrie · 1991 · Heft 03 · S. 178-183
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 11Ÿ Jahre altes Mädchen erkrankte an einem Toxic-Schock-Syndrom (TSS) infolge einer Osteomyelitis. Die Symptomatik umfaßte einen massiven Blutdruckabfall mit Zentralisation, Petechien und Hämatomen v.a. an den unteren Extremitäten sowie eine Hyperämie der Mundschleimhaut und des Rachens; in diesem Bereich kam es innerhalb kurzer Zeit zu starken, lokal nicht stillbaren Blutungen. Innerhalb der ersten 24 Stunden mußten der Patientin ca. 15 I kolloidale Lösungen (350 ml/kg), hauptsächlich in Form von Gefrierplasma, zur Blutdruckstabilisierung infundiert werden. Die Gefahr der Verschlimmerung ein…