Die Behandlung von Obstruktionen und Thrombosen bei zentralvenösen Kathetern
J. U. Leititis · Klinische Pädiatrie · 1991 · Heft 06 · S. 420-423
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die thrombolytische Therapie mit Urokinase oder Streptokinase erlaubt in vielen Fällen, okkludierte zentralvenöse Katheter wieder durchgängig zu machen. Den Patienten belastende, die Zahl der möglichen Venenzugänge reduzierende Katheterreimplantationen können so vermieden werden. Auch katheterinduzierte Thromben lassen sich durch eine Lysetherapie erfolgreich behandeln. Die Lyse braucht bei Ventilobstruktionen, d.h. spitzennahen Thrombosen, wesentlich kürzer durchgeführt werden als bei ausgedehnten Thromben im Bereich der Vena subclavia oder des rechten Vorhofs. Eine Heparinisierung sollte gleich…