Nondeklaratives Gedächtnis - neuropsychologische Befunde und neuroanatomische Grundlagen
Irene Daum, H. Ackermann · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1997 · Heft 03 · S. 122-132
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Inhalte des Langzeitgedächtnisses vermögen, auch ohne daß eine bewußte Erinnerung an dieses Wissen oder die Situation, in der es erworben wurde, vorliegt, das Verhalten zu regulieren. Derartige Phänomene werden in der neueren Literatur als ,,nondeklarative" oder ,,implizite" Gedächtnisleistungen bezeichnet und dem ,,deklarativen" oder ,,expliziten" System, das auf bewußte Such- und Abrufprozesse zurückgreift, gegenübergestellt. Der Bereich nondeklarativer Behaltensphänomene umfaßt nonassoziatives Lernen, einfache Konditionierung, Priming-Effekte als auch den Erwerb motorischer, perzeptueller und…