Einseitige kaudale Hirnnervenlähmungen bei extrakraniellen Karotisdissektionen
J. Koch, J. M. Klotz, G. Kahle, H. D. Langohr · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1994 · Heft 02 · S. 46-49
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ischämisch bedingte zerebrale Herdsymptome, ein Hornersyndrom und zumeist einseitige Kopfschmerzen gelten als charakteristische klinische Trias bei extrakraniellen Dissektionen der Carotis interna. Das Auftreten kaudaler Hirnnervenlähmungen wird als ungewöhnlich bezeichnet und ist auch aufgrund neuerer Studien als selten anzusehen. Mittels zweier Fallberichte mit identischer klinischer Symptomatik und einer Literaturübersicht wird veranschaulicht, daß ipsilaterale, kaudale Hirnnervenlähmungen, insbesondere eine Hypoglossusparese, bei extrakraniellen Karotisdissektionen nicht ungewöhnlich sind. Be…