Indikationen zur Mittelohrobliteration im Rahmen der Cochlear-Implant-Versorgung*,**
P. R. Issing, M. Schönermark, H.-G. Kempf, Th. Lenarz · Pädiatrische Praxis · 1996 · Heft 12 · S. 727-731
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Die Versorgung ertaubter Patienten mit einem Cochlear-Implant gilt weltweit als etablierte Methode, wobei die postoperativen Komplikationen wegen der strengen Patientenauswahl insgesamt relativ niedrig liegen. Ein besonderes Problem besteht in der Implantation bei Vorliegen einer therapierefraktären Otitis media chronica bzw. einer Radikalhöhle, da die Entzündung auf das Implantat übergreifen bzw. das Elektrodenkabel in der Mastoidhöhle dislozieren kann. Eine chirurgische Möglichkeit, in diesen Fällen dennoch eine sichere Cochlear-Implant-Versorgung zu erreichen, besteht in der Oblit…